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Am 26. August 2017 hatte ich die Ehre, wieder einmal eine Hochzeit zu begleiten. Dieses Mal gaben sich Wilma und Severin im Neustädter Münster das Ja-Wort und meine Aufgabe bestand darin, die Trauung und den Sektempfang fotografisch zu begleiten sowie die Aufnahme der Portraitbilder.

Im Sommer diesen Jahres rief mich Wilma an und fragte, ob ich ihre Hochzeit fotografieren würde, was für mich als ortsansässiger Fotograf beinahe schon eine moralische Verpflichtung ist. OK, bei dieser Art Auftrag spielt natürlich die Sympathie zwischen Brautpaar und Fotograf eine entscheidende Rolle, da dies letztendlich mit über die Qualität der Aufnahmen entscheidet. Darum habe ich mich auch zunächst mit den beiden getroffen, um den Auftrag selbst zu besprechen und um sich sozusagen beschnuppern zu können. Der Auftrag war schnell besprochen und da wir uns auch auf Anhieb recht gut verstanden haben, war ich nun mit im Boot. Dass mein Aufnahmestil letztendlich für mich gesprochen hat, war dann natürlich auch Balsam für die Fotografenseele!

Für mich war es dann an der Zeit, die Location für die Portraits zu bestimmen. Eine Richtung hatten mir Wilma und Severin schon vorgegeben und an mir lag es nun, die Details zu planen. Es sollte irgendwo zwischen Neustadt und Breitnau sein, da (wie fast immer) nur recht wenig Zeit für die Portraits zur Verfügung stehen würde. Ich fand dann ein kleines Waldstück, wo wir sogar das Brautauto, einen blauen Mercedes Benz älteren Baujahres, mit aufs Bild nehmen können. Als zweite Location bot sich dann eine Wiese am Waldrand mit einem schönen Panorama in Richtung Jostal an. Hier werden wir dann die Portraits schießen! Die Kirche und den Ort der Feierlichkeiten kannte ich bereits von früheren Einsätzen. Der grobe Plan war somit gemacht. Das einzige, was mir dann noch fehlte, war eine Assistenz aus den Reihen der Hochzeitsgesellschaft. Hier kam mir dann freundlicherweise Severin sehr entgegen, indem er seinen Bruder für diese Aufgabe gewinnen konnte. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal für die Unterstützung!

Am Tag der Hochzeit begab ich mich eine Stunde früher in die Kirche, um das Licht checken zu können. Ich machte ein paar Probeaufnahmen und wartete auf das Brautpaar. Pfarrer Herrmann kündigte sich dann auch bald an und gab mir für die Aufnahmen in der Kirche freie Hand, was nicht überall selbstverständlich ist. Somit konnte ich aus beinahe jeder Richtung inklusive Empore und Kanzel meine Bilder machen. Selbstverständlich wurde in der Kirche aus Respekt vor der Zeremonie ohne Blitz fotografiert, was Kamera und Fotograf schon vor einige Herausforderungen stellte. Nach dem Ja-Wort wurde dann vor dem Gotteshaus zum Sektempfang geladen, den ich auch fotografisch dokumentieren durfte, bis es dann im Anschluss, dem Brautauto hinterher, in Richtung Breitnau ging. Auf der Fürsatzhöhe angekommen ging es dann zu dem Waldstück, welches ich zuvor erkundet hatte, um das Brautpaar gebührend abzulichten. Hierzu stand uns ein leicht geschwungener Waldweg zwischen schön gewachsenen Bäumen zur Verfügung, der den Bildern etwas Tiefe und Romantik verleihen sollte. Die Gesichter wurden mit einer mobilen Blitzanlage aufgehellt, was auch den Augen einen schönen Glanz verleiht hat. Natürlich kam auch der Oldtimer nicht zu kurz, den wir dann für ein paar Aufnahmen auch auf dem Waldweg in Position gebracht haben. Um noch ein paar andere Szenen im Kasten zu haben, begaben wir uns zur zweiten Location auf die besagte Wiese. Leider spielte hier die Zeit schon gegen uns, was die Anzahl der Bilder leider etwas in Grenzen hielt. Gerne hätte ich noch mehr Aufnahmen gemacht, aber die Gäste warteten bereits auf das Brautpaar.

Hier wäre mein Job eigentlich zu Ende gewesen. Ich hatte aber noch keine Gruppenbilder und noch keine Ringe fotografiert! So konnte ich es natürlich nicht stehen lassen, was mich dazu veranlasste, mit zur Feier zu fahren. Hier machte ich dann noch die obligatorische Bilder mit Brauteltern und Trauzeugen sowie der gesamten Hochzeitsgesellschaft. Es fand sich hier dann auch eine schöne Holzbank, um die Trauringe in Szene zu setzen. Naja, und wenn ich dann schon da war, konnte ich ja auch noch die Tischdeko und das Buffet fotografieren. Irgendwann war dann aber auch meine Zeit zu Ende und ich musste dann das Feld räumen. Gerne hätte ich die Einladung von Wilma und Severin, mich am Buffet zu stärken, angenommen, doch der nächste Termin rief mich schon zu sich.

Hiermit möchte ich mich nochmal recht herzlich bei Wilma und Severin für den Auftrag und das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Es war mir eine Freude für euch tätig sein zu dürfen und ich wünsche Euch alles Gute für Eure Zukunft.


Vielen Dank für die professionelle fotografische Begleitung unserer Hochzeit. Durch dein fachmännisches Auge und dein Gespür für das richtige Motiv, hast du es geschafft, für uns einmalige und besondere Momente festzuhalten.

―Wilma und Severin L.

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