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Im vergangenen Sommer hat es mich aus beruflichen Gründen nach Ostfriesland geführt. Bei dieser Gelegenheit wollte ich dann auch gleich ein paar Tage ausspannen und habe dazu auch meine Familie mitgenommen. Was wirklich daraus geworden ist, erzähle ich euch in diesem kleinen Reisebericht.

Ebbe, Flut und Fischbrötchen – Norddeutschland hatte schon immer einen besonderen Reiz für mich. Ich liebe es und freue mich immer wieder, wenn ich Gelegenheit habe, ins deutsche Flachland zu fahren. Ich mag das Land und die Leute und zum Essen den frischen Fisch. Darum habe ich auch nicht lange gezögert, als ich ein Angebot für einen Job auf der Insel Spiekeroog abgeben sollte.

Unsere Unterkunft an der Nordsee. Gemütliches, kleines Hotel mit vorzüglichem Essen und nettem Personal.

„Na klar“, sagte ich mir und raus mit dem Ding! Die Beauftragung kam dann auch prompt und ich musste mich um die Planung kümmern. Eigentlich ja kein Problem, jedoch hatten wir schon Anfang August und ich wollte meiner Familie auch ein paar Tage Entspannung gönnen, was bedeutete, dass ich in der Hauptsaison kurzfristig eine Bleibe für 2 Erwachsene und 3 Kinder finden musste. Ich muss nicht extra erwähnen, dass zu dieser Zeit Schulferien sind und sich viele Urlauber um die wenigen bezahlbaren Unterkünfte schlagen?! Für mich alleine hätte ich wohl schnell was bekommen, aber da ja Frau und Kinder mitkommen sollten, musste das Zimmer etwas größer ausfallen. Nach etwa 100 Telefonaten mit wohl allen Hoteliers nördlich von Oldenburg hatte ich Janssen’s Hotel an der Strippe. Nachdem ich dort erneut mein Anliegen mitgeteilt hatte, hörte ich die freundliche Stimme „Ich mache Ihnen ein Angebot“ sagen. Es war zwar hier auch kein Zimmer für 5 Personen und 3 Nächte frei, aber wenn ich nach einem Tag mit einem Umzug in ein anderes Zimmer einverstanden wäre, dann hätte ich meine Unterkunft … und das auch noch zu einem fairen Preis. Deal! Somit war alles geklärt und die Reise kann losgehen.

Mutti, pack die Klamotten, wir fahren ans Meer!

Dazu noch das Material, welches ich zum arbeiten brauche, und das Auto ist gesattelt. Die Fahrt verlief ohne Probleme, so dass wir nach 8-9 Stunden am Hotel in Neuharlingersiel angekommen sind. Erst mal schnell einchecken und dann über den Deich ans Meer! Was für ein Moment, wenn du nach langer Zeit endlich wieder das Meer sehen und riechen kannst! Ich liebe diesen Moment immer wieder und genau dieses Gefühl wollte ich meiner Familie nicht vorenthalten und da ich in den letzten Wochen sehr viel zu tun hatte und auch der Sommerurlaub ins Wasser gefallen war, sollte dies als kleine Entschädigung dienen.


Die Fähre auf die Insel war schon von Zuhause aus gebucht, da ich einen Besichtigungstermin meiner Arbeitsstelle hatte. Ich war nach nicht nur zum Vergnügen hier und musste für den morgigen Mittwoch alles vorbereiten. Dazu sollte ich vielleicht erwähnen, dass es auf der Insel Spiekeroog keine Autos gibt. Zumindest keine für Privatpersonen. Die einzigen, die hier nicht mit Muskelkraft unterwegs sind, werden elektrisch betrieben und sind im Besitz der örtlichen Spedition. Da gilt es also möglichst genau zu planen, was man braucht und das dann noch auf möglichst kleinen Raum zusammenpacken. Wenn es dann noch auf eine Sackkarre oder einen Bollerwagen passt, dann spart man sich die Transportkosten und kann es als Handgepäck mitnehmen.

Letztendlich hat sich aber die Überfahrt auf die Insel mit der Fähre als nicht sehr praxisfreundlich herausgestellt, da bei Ebbe der Wasserstand zwischen Festland und Insel sehr niedrig ist und die Fähre dann auf Grund sitzt. Die Fahrpläne kann man sich dann entsprechend ausmalen! Je nach Gezeiten kann es also vorkommen, dass mittags um 14:00 Uhr die letzte Fähre fährt und dann erst wieder am nächsten Tag. Dem arbeitenden Volk kommt das nicht wirklich entgegen. Auf der Insel wurde mir jedoch dann das Wassertaxi empfohlen! Das war dann schließlich die Lösung, denn mit dem kleinen Motorboot lässt sich beinahe bei jedem Wasserstand fahren. Die Nummer ist zwar nicht ganz billig, aber die zeitliche Unabhängigkeit und natürlich auch der Spaßfaktor machen es die Sache durchaus wert! Ich habe ein kurzes Handyvideo von der Fahrt aufgenommen und möchte es euch nicht vorenthalten …
 

Alles in Allem waren es 3 interessante Tage an der Nordsee, wenn ich auch nicht ganz so viel Erholung hatte, wie meine Familie. Geplant war eigentlich, dass ich den Mittwoch arbeite und am Donnerstag mit meinen Lieben ausspannen kann. Ganz nach Murphy’s Gesetz musste es natürlich etwas anders kommen und ich war beinahe die ganze Zeit am arbeiten und hatte nur zwischendurch ein paar Stunden Zeit, das Meer zu genießen und ein paar Landschaftsaufnahmen zu machen. Von meinem Auftrag gibt es hier keine Bilder zu sehen, da es sich hier um eine technische Sache gehandelt hatte. Sicherlich werden wir wieder einmal die Gelegenheit haben, an die deutsche See zu fahren, doch der Abschied am Freitag Morgen fiel trotzdem schwer – wie jedes Mal!

Hier habe ich ein paar Impressionen aus unserem Kurztrip nach Ostfriesland zusammengestellt:

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