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Kleiner Reisebericht unseres Familienurlaubs auf der Halbinsel Istrien in Kroatien. Natürlich habe ich auch ein paar Bilder der traumhaft schönen Landschaft mitgebracht.

Der Urlaub ist vorbei und die erste Arbeitswoche auch. Nachdem auch fast Alles, was während meiner Abwesenheit aufgelaufen ist, aufgearbeitet ist, kann ich euch meinen kurzen Urlaubsbericht schreiben. Dieses Jahr ging es also nach Kroatien. Es war ein sehr kurz entschlossener Trip, was die Suche nach einer Ferienwohnung recht schwierig und nicht weniger stressig machte! Eine Woche war dann während der Hauptsaison noch zu bekommen! OK, gebucht, gepackt und am Samstag Morgen ging es los gen Süden!

Ich muss euch wahrscheinlich nicht erzählen, dass eine Fahrt an einem Samstag in den Sommerferien über eine der Hauptverkehrsstrecken nicht gerade reibungslos verlaufen ist!? Ab München ging das Theater los! Zwischen der bayrischen Metropole und Salzburg quetschte sich halb Deutschland, Holland und noch ein paar andere europäische Leidensgenossen in Richtung Österreich. Und was auf der Autobahn nicht noch Platz gefunden hatte, traf sich dann auf den Raststätten, um noch ein paar Liter „billigen“ Sprit zu horten. Nicht ohne Grund, wie ich später in Österreich feststellen musste, denn die Schluchti’s verlangen doch geschmeidige 25% mehr für die gleiche Brühe! Naja, egal! Es ist Urlaub und die Vignetten kleben an der Scheibe. Meine vermeintlich freie Fahrt nach Slowenien wurde jedoch bald vor einem Tunnel gestoppt, wo man mir 11 Euro extra für die Tauernstrecke aus der Tasche holte! Und da Urlaub ja nicht billig sein kann, so durfte man für den Karawankentunnel nach Slowenien gleich nochmal 7 Euronen berappen. Slowenien war dann, dank der schon recht lange andauernden Fahrt frei von Staus und Behinderungen. Um 20:30 Uhr kamen wir dann an die Slowenisch­-Kroatische Grenze. Wer auf Staus steht, der findet hier sein El­Dorado! Passkontrolle an der Grenze. Und zwar jedes Fahrzeug! Ich erspare euch die Details. Wir sind irgendwann spät Abends angekommen.

 
Bei der Ankunft war es natürlich schon dunkel und ich kippte nach dem Einchecken recht schnell in die Horizontale. Der Wow­Effekt stellte sich dann am nächsten Morgen als ich auf die Terrasse ging ein. Das Meer! Dieser Anblick entschädigte sofort für die Strapazen der Anreise! Frühstück mit Meerblick! Wie geil ist das denn?! Es musste noch eingekauft werden, was in Kroatien dank des offenen Sonntages kein Problem ist. Danach folgte dann natürlich ein Besuch des Strandes! Leider mit etwas Regen, was uns etwa 3 Tage unseres Urlaubes etwas vergraut hatte. Was die Städte an der Westküste Istriens betrifft, so war mein persönliches Highlight eindeutig Rovinj! Eine wirklich traumhaft malerische Hafenstadt mir schmalen Gassen und typischen südländischen Flair! Wenn man sich die tausenden Touristen, die sich durch die Straßen drängen mal kurz wegdenkt, dann bleibt hier die Zeit stehen und möchte fast nicht mehr weg. Allein die Kreisrunde Altstadt, deren Häuser direkt ans Wasser gebaut sind, ist ein Augenschmaus und lädt zum träumen ein! Wären wir nicht mit Kindern dort gewesen, hätte ich wohl den ein oder anderen Abend dort verbracht! Von Rovinj aus finden auch einige Schifffahrten statt. Unter anderem in den Limski-­Fjord, der sich ein paar Kilometer nördlich von Rovinj 13 Kilometer weit ins Landesinnere zieht. An der Mündung zur Adria ist der Fjord etwa 800 Meter breit. Die Landschaft hier ist sehr beeindruckend! Wenn ich nicht gewusst hätte, dass ich in Kroatien bin, und hätte raten müssen, wo ich mich befinde, dann hätte ich zuerst auf den Amazonas getippt! Die grünen Hänge des Fjordes erinnern wirklich an tropische Gefilde! Es ist alles sowas von saftig grün und extrem dicht bewachsen. Traumhaft schön anzusehen! Wenn ihr mal hier in der Nähe seid, dann schaut euch das mal an! Die 525 Kuna (etwa 70 Euro) für 2 Erwachsene und 3 Kinder waren wirklich gut angelegt! Und wenn ihr dann noch die richtigen Leute auf dem Schiff habt, dann wünscht ihr euch, dass die Fahrt niemals enden wird!

Was am Meer natürlich auch nicht fehlen darf, ist ein Foto vom Sonnenuntergang! Dieses Bild musste ich noch haben. Leider hatten mir aber die Regenwolken immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht, weshalb ich nicht genau das Bild bekommen habe, was ich so vor dem inneren Auge hatte! Auch die gewünschten Portraits am Strand mussten leider der Kinderbetreuung Platz machen. Ich hoffe, dies bei meinem nächsten Besuch in Kroatien nachholen zu können.

Wie jeder Urlaub, ging auch dieser irgendwann einmal zu Ende und wir mussten uns zurück nach Deutschland quälen! Wir sind auch extra spät erst losgefahren, um sich nicht zeitgleich mit allen anderen Heimkehrern um den besten Standplatz auf der Autobahn prügeln zu müssen. Eine Strategie, die nicht wirklich aufging. Die Passkontrolle in Kroatien und die Zahlstelle des Karawankentunnels blähte die Heimfahrt schließlich auf entspannte 16 Stunden auf. Alles in Allem aber eine schöne Woche in Kroatien, wo ich sicherlich nicht das letzte Mal gewesen bin.


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