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Die immer wiederkehrende Frage aller Fotografen: Wieviel Leistung bringen Aufsteckblitze im direkten Vergleich zu Studioblitzen? Ich habe dazu einen kleinen Feldversuch gestartet.

Systemblitze sind klein, leicht und lassen sich dementsprechend gut transportieren. Dadurch dass sie mit Batterien bzw. Akkus betrieben werden, sind sie auch gut im Freien verwendbar, wo wir nun schon auf das Hauptproblem stoßen! Wenn man zum Beispiel gegen die Sonne blitzen möchte, um die Gesichter im Gegenlicht aufzuhellen, wird man die Leistungsgrenze sehr schnell erreichen, vor allem wenn noch ein Lichtformer wie Beispielsweise eine Softbox Verwendung finden soll. Wir brauchen also mehr Lichtleistung. In der Praxis habe ich für diesen Fall auch schon mehrere Systemblitze gleichzeitig verwendet. Je nach Situation sind hier schon mal 3 Blitze auf einmal zum Einsatz gekommen. Ich habe dazu eine Halterung, die bis zu 3 Systemblitze fassen kann. Dann ist es aber mit der Mobilität auch nicht mehr so weit her, denn hier schleppe ich schon wieder einiges an Material mit und der Zusammenbau der Blitzanlage ist dann auch nicht zu vernachlässigen.


Inzwischen gibt der Markt ja auch Studioblitze mit Akku her. Die Vorteile eines Studioblitzes liegen zunächst einmal auf der Hand! Ich habe nur noch ein Gerät, das ich einfach aufstellen kann, ohne dass ich noch irgendwas zusammenbauen muss. Der zweite Vorteil ist das mehr an Leistung gegenüber dem Systemblitz. Doch wieviel mehr ist das? Die Leistung von Systemblitzen werden als Leitzahl angegeben und bei Studioblitzen sind es Wattsekunden (Ws). Eine direkte Umrechnung dieser Werte ist nicht möglich, da einmal das ankommende Licht und einmal die abgegebene Energie angegeben wird. Ich wollte trotzdem einen Vergleich haben. Wenn auch der Vergleich etwas hinkt, so habe ich mit Hilfe eines Belichtungsmessers in einer Entfernung von 3 Metern das ankommende Licht gemessen. Verglichen wurde hier ein Jinbei HD600 mit 600Ws Leistung und 3 Yongnuo Systemblitze mit einer Leitzahl von je 58.

Das Ergebnis

Gemessen wurde in einer Entfernung von 3 Metern. Das Messgerät war auf ISO 100 und einer Belichtungszeit von 1/125s eingestellt. Die drei Systemblitze ergaben hier einen Blendenwert zwische F16 und F22. Der Jinbei HD600 lieferte einen Blendenwert von F32. Der Akku-Studioblitz bringt also mehr Leistung wie 3 Systemblitze und strahlt dabei nicht nur nach vorne sondern gleichmäßig nach allen Richtungen ab, was ihn besser geeignet für Lichtformer macht. Ich brauche dann wohl doch einen …


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